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| | Studie: Anziehungskraft der Innenstädte wächst wieder |  |
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| | | Seit Jahren engagiert sich der Handel unermüdlich und federführend für lebendige, zukunftsfähig gestaltete Innenstädte. Das Thema liegt mir auch persönlich besonders am Herzen. Darum ist es umso erfreulicher, dass die zahlreichen Initiativen und Entwicklungsprogramme zur Stärkung der Zentren nun offenbar zu wirken beginnen. So zeigt die aktuelle Deutschlandstudie Innenstadt 2026/27 der CIMA Beratung + Management GmbH, dass sich die Beurteilungen der Innenstädte hierzulande im Vergleich zu vor zwei Jahren positiv entwickelt haben. Da ist ein guter Anfang, darf aber kein Grund sein, jetzt die Hände in den Schoß zu legen. Für die repräsentative Studie, die in Kooperation mit dem HDE und weiteren Unterstützern entstand, wurden im vergangenen Mai und Juni mehr als 5000 Bundesbürger befragt. Demnach wollen 83,3 Prozent der Umfrageteilnehmer ihre Innenstadt künftig mindestens genauso häufig besuchen wie heute. Das ist der beste Wert seit sechs Jahren.
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| Zuvorderst suchen die Menschen den Weg in die Stadtzentren laut Studie zum Einkauf oder zum Schaufensterbummel. Rund zwei Drittel kommen, um einzukaufen. Das ist mit Abstand der Spitzenwert unter den Besuchsanlässen für die Innenstädte in Deutschland. Erst mit 20 Prozentpunkten Abstand kommt dann der reine Stadtbummel. Das Ergebnis wirft ein Schlaglicht auf die Verknüpfung zwischen einem vitalen Einzelhandel und lebenswerten Innenstädten. Wer den Einzelhandel vor Ort nicht hegt und pflegt, der wird seine Innenstadt nicht vor fortschreitender Verödung schützen können. Aber der Einzelhandel kann es auch nicht allein. Vor Ort braucht es das konstruktive Miteinander aller Akteure: Gastronomie, Handwerk, Kultur, Politik und Handel müssen gemeinsam an einem Strang ziehen, um individuelle, standortspezifisch greifende Strategien der Stadtentwicklung umzusetzen. Dabei geht es etwa um Klimaanpassungsmaßnahmen, damit die Menschen sich auch bei zunehmend häufiger vorkommenden Hitzewellen gern in der City aufhalten. Es geht um die optimale Erreichbarkeit, die für alle Verkehrsteilnehmer und alle Verkehrsträger gewährleistet sein muss. Und selbstverständlich: Sauberkeit sowie Sicherheit sind Grundvoraussetzungen für attraktive Innenstädte. Insbesondere leerstehende Läden schaden dem Sicherheitsgefühl, ein heruntergekommenes Erscheinungsbild durch Vandalismus wirkt ausgesprochen negativ. Doch die Zunahme an Leerständen ist bereits vorprogrammiert: Allein in diesem Jahr rechnet der HDE damit, dass 4.900 Geschäfte aufgeben müssen. Und das ist der Saldo, Neugründungen sind hier bereits gegengerechnet. Was es darum jetzt dringend braucht, ist eine mit entsprechenden Fördermitteln ausgestattete Gründungsoffensive für den Einzelhandel. Das ist gut investiertes Geld: Dauerhafte Leerstände und verwaiste Innenstädte kommen uns alle deutlich teurer zu stehen.
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| | | | EmpCo-Richtlinie: Politik will nachbessern |  | In der kommenden Woche tritt die Umsetzung der europäischen EmpCo-Richtlinie („Empowering Consumers for the Green Transition“) im geänderten deutschen Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) in Kraft. Dabei geht es vor allem um eine neue Regulierung zur Verwendung von Nachhaltigkeitssiegeln und Umweltaussagen in der Werbung. Der HDE hat sich nachdrücklich für eine Ergänzung des UWG ausgesprochen, um die völlig unnötige Vernichtung vieler einwandfreier Produkte zu verhindern, wenn sie wegen der neuen Vorgaben ab dem 27. September nicht mehr rechtskonform sind.
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| Dass die Regierungsfraktionen nun Einsicht und dem Handel Entgegenkommen signalisieren, begrüßt der HDE ausdrücklich. Nach der nun geplanten Neuregelung sollen bei Rechtsverstößen nur noch Unterlassungsansprüche geltend gemacht werden, wenn diese - auch unter Berücksichtigung der damit verbundenen Kosten und Umweltbelastungen - verhältnismäßig sind. Eine formelle Übergangs- und Abverkaufsfrist kann diese geplante Ergänzung des UWG aus Sicht des Handels zwar nicht ersetzen. Doch klagebefugte Verbände werden in der Übergangszeit bis zum 27. September 2028 genau prüfen müssen, welchen Verstoß gegen die EmpCo-Vorgaben sie tatsächlich abmahnen wollen und welche Prozessrisiken damit verbunden sind. Die Handelsunternehmen erhalten somit Handlungsspielraum für den Abverkauf von nicht mehr zu 100 Prozent rechtskonformen Waren, um unnötige Umweltschäden durch vermeidbare Warenvernichtung zu verhindern.
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| | | |  | | Umsatzplanungshilfe für den stationären Handel |  | Der HDE berechnet und veröffentlicht jährlich Umsatzkorrekturfaktoren, die als Umsatzplanungshilfe für den stationären Einzelhandel verwendet werden können. Sie bereinigen die Umsatzentwicklung um kalendarische Einflüsse, sodass Monate oder Jahresabschnitte besser mit dem Vorjahr verglichen werden können. Aus der Höhe der einzelnen Umsatzkorrekturfaktoren kann schon heute recht gut abgelesen werden, welche Monate beziehungsweise Jahresabschnitte von der Lage und Anzahl der Verkaufstage her positiv oder negativ beeinflusst werden. Die HDE-Umsatzkorrekturfaktoren 2027 stehen zum kostenlosen Download bereit.
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| | | | Stefan Genth |  | HDE-Hauptgeschäftsführer Herr Genth, der HDE hat einen Appell für internationale Zusammenarbeit unterzeichnet. Was ist der Hintergrund? Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat den Appell initiiert, um die große Bedeutung weltweiter Kontakte, neuer Märkte und starker, verlässlicher Partner für die deutsche Wirtschaft hervorzuheben. Aktuelle geopolitische Ereignisse wie die Blockade der Straße von Hormus zeigen eindrücklich, welche Probleme Unterbrechungen von weltweiten Lieferketten für die Menschen und die Wirtschaft hierzulande mit sich bringen. Umso wichtiger ist es, so der von Wirtschaftsverbänden und Unternehmen gemeinsam unterzeichnete Aufruf, dass sich die deutsche Wirtschaft und Politik weltweit breit aufstellen und belastbare Partnerschaften aufbauen.
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| Geben auch die jüngsten Wahlergebnisse Anlass für die BMZ-Initiative? Aus Sicht des HDE herrscht kein Zweifel, dass eine extreme Politik der Abschottung nicht zu wirtschaftlichem Erfolg, sondern lediglich in die selbstgewählte nationale Isolation, führt. Gerade unsere Branche und die deutsche Wirtschaft brauchen mehr internationalen Austausch und einen besser funktionierenden EU-Binnenmarkt, um aus der Krise zu kommen. Ohne ausreichende Zuwanderung lässt sich auch der Personalbedarf in vielen Bereichen künftig nicht mehr decken. Was jetzt zählt, ist die unbeirrte Umsetzung der beschlossenen Reformen durch die demokratischen Parteien der Mitte, damit positive Veränderungen schnell bei den Menschen und in den Unternehmen ankommen. Auf den Punkt gebracht: Warum braucht Deutschlands Wirtschaft die Welt? Offene Märkte und internationale Kooperation sind das Fundament unseres Wohlstands. Wenn wir globale Partnerschaften auf Augenhöhe stärken, fördern wir nicht nur faire Standards weltweit, sondern sichern auch die Wettbewerbsfähigkeit unseres Handelsstandorts.
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| | In Straßburg führte das HDE-Büro Brüssel in der vergangenen Woche zahlreiche Gespräche mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments (auf dem Foto mit dem Grünen-Abgeordneten im Europaparlament Martin Häusling). Neben vielen Einzelterminen war auch das HDE-Europa-Dinner gut und von vielen Parlamentariern besucht.
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|  | | 09.10.2026 |  |
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| Kurzvideos auf Social Media Was Kurzvideos insbesondere bei jüngeren Zielgruppen so erfolgreich macht und wie Händler fesselnde Storylines entwickeln, beleuchtet ein kostenloses Online-Seminar des Mittelstand-Digital Zentrum Handel. Teilnehmer erfahren, wie sie mit einfachen Mitteln professionelle Kurzvideos produzieren und gezielt ihre Reichweite auf Social-Media-Kanälen steigern können.
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| |  | | 18./19.11.2026 |  |
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| Gala für den Handel Ein Höhepunkt im Programm des Handelskongresses Deutschland in Berlin ist die festliche Verleihung der Deutschen Handelspreise. Die wichtigste Auszeichnung der Branche ehrt die erfolgreichsten Unternehmen und Persönlichkeiten des Handels. Der Sonderpreis „Gesicht des Handels“ würdigt herausragendes Engagement und die bedeutende Rolle der Beschäftigten im Einzelhandel. Jetzt Tickets sichern.
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| |  | | www.einzelhandel.de
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| Impressum: MSH Medien Service Handel GmbH Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin Telefon +49 30 72625065 E-Mail: retailweekly@hde.de Vertreten durch: Geschäftsführer Stephan Tromp Handelsregistereintrag: Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 122081 B » Datenschutzerklärung
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