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| | Analyse: Deutschland hat die höchsten Strompreise |  |
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| | | Deutschland ist Spitzenreiter – wenn es um die Strompreise geht. So kommt eine aktuelle Analyse des Vergleichsportals Verivox auf Basis von Daten des Energiedienstes Global Petrol Prices zu dem Ergebnis, dass Deutschland unter den G20-Staaten die höchsten Strompreise hat. Im Vergleich mit dem durchschnittlichen Preis pro Kilowattstunde in Höhe von 16,3 Cent in der G20-Gruppe führender Industrie- und Schwellenländer, ist der Strom hierzulande mit 35,6 Cent mehr als doppelt so teuer. Es liegt auf der Hand, dass dieser massive Standortnachteil kein Dauerzustand sein darf. Die Zahlen zeigen dabei nur anschaulich, was seit Langem klar ist: Die Stromkosten in unserem Land gehören zu den höchsten weltweit und müssen dringend runter. Diese Einsicht teilt auch die Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag eine Senkung der Stromsteuer für alle versprochen hat. Es wird Zeit, dieses Versprechen einzulösen – und zwar noch in diesem Jahr. Bezahlbarer Strom kann kein Privileg für einige Wirtschaftszweige bleiben.
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| Hier geht es um politische Glaubwürdigkeit, aber auch um notwendige Entlastungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Handelsunternehmen. Die Konsumstimmung braucht solch positive Signale. Ohne eine Belebung des privaten Konsums wird die Binnenkonjunktur nicht in Fahrt kommen und als Wachstumsmotor bis auf Weiteres ausfallen. Wir müssen alles dafür tun, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder konkurrenzfähig zu machen und den Konsum nachhaltig anzukurbeln. Das wäre in der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage enorm wichtig. Mit den staatlichen Steuern und Abgaben haben die Koalitionäre auch einen wichtigen Hebel in der Hand, die Preise nach unten zu drücken. So entfallen laut Verivox-Analyse derzeit mehr als 60 Prozent des Strompreises auf Steuern, Umlagen, Abgaben und Netzentgelte. Stattdessen plant die Bundesregierung aktuell jedoch eine Kürzung des Netzentgeltzuschusses um 15 Prozent von 6,5 Milliarden Euro auf 5,5 Milliarden Euro – und entfernt sich damit noch weiter von ihrem festgeschriebenen Ziel, die Stromkosten für alle um mindestens fünf Cent je Kilowattstunde zu senken. Das ist der völlig falsche Weg. Aus Sicht des Handels gilt es den Zuschuss anzuheben, um Unternehmen und Haushalte wirksam zu entlasten, denn die Netzkosten werden in den kommenden Jahren stark steigen: Nach Prognosen der Bundesnetzagentur könnten sich die Netzkosten bis 2045 von derzeit rund 37 auf 79 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Die Politik muss jetzt handeln.
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| | | | Neue EU-Zollgebühren drosseln Paketschwemme aus China |  | Ausdauernd und letztlich erfolgreich hat sich der HDE für die Einführung der seit Juli geltenden EU-Zollgebühren für Pakete aus Drittstaaten eingesetzt. Nun zeigt die Maßnahme bereits einen deutlichen Effekt: So sind nach Angaben des französischen Zolls Einfuhren der Sendungen mit einem Warenwert von unter 150 Euro, vor allem aus China, um 30 bis 40 Prozent zurückgegangen.
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| Das ist ein sehr guter Anfang, um den unfairen Wettbewerb durch Plattformen und Händler aus Fernost endlich einzuhegen. Einen Grund zum Aufatmen für hiesige Händler geben die neuen Zahlen aus Frankreich jedoch nicht her. Denn immer noch überschwemmen täglich Millionen von Paketen aus China unseren Binnenmarkt mit teils unsicheren, qualitativ minderwertigen Waren. Der Handel fordert daher weiterhin nachdrücklich, den EU-weit geplanten Customs Data Hub, über den Importeure und Onlinehändler aus Drittstaaten ihre Zolldaten zentral und einheitlich bereitstellen müssen, so schnell wie möglich einzuführen. Der für das Jahr 2028 vorgesehene Start des Hubs kommt zu spät und muss deshalb vorgezogen werden.
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| | | |  | | Erklärvideo: Personalisierung im stationären Handel |  | Wie digitale Lösungen genutzt werden können, um das Einkaufserlebnis von Kunden zu personalisieren und damit Vorteile des Onlinehandels direkt ins stationäre Geschäft zu bringen, zeigt ein neues, kostenloses Erklärvideo des Mittelstand Digital Zentrum Handel. Von QR-Codes bis hin zu Kunden-Apps gibt es zahlreiche Ansätze, relevante Produktinformationen, passende Empfehlungen und individuelle Angebote genau dann bereitzustellen, wenn Kunden sie benötigen. Diese gezielte Kundenführung erhöht die Zufriedenheit der Kundschaft, stärkt die Kundenbindung und bietet Händlern zusätzliche Umsatzpotenziale.
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| | | | Anna Noack |  | HDE-Abteilungsleiterin Berufsbildung und Bildungspolitik Frau Noack, die Branche kann viele Ausbildungsplätze nicht besetzen. Was sagen Sie jungen Menschen, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, um sie für den Einzelhandel zu begeistern? Kaum eine Branche bietet so vielfältige Karrieremöglichkeiten. Zudem hat sich die Ausbildung im Einzelhandel in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt.
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| Neben klassischen kaufmännischen Inhalten gehören heute digitale Kompetenzen, umfangreiche Logistikprozesse und Nachhaltigkeitsthemen zum Ausbildungsalltag. Auch die Ausbildungsvergütungen sind in vielen Bereichen des Handels in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen. Welchen Stellenwert hat Ausbildung für den Handel? Die Unternehmen zeigen traditionell großes Engagement und viele Händler setzen bereits auf moderne Lern- und Lehrkonzepte sowie auf individuelle Mentoring-Angebote. Mit diesen Investitionen sichern die Betriebe nicht nur ihren eigenen Nachwuchs, sondern sie übernehmen auch wichtige gesellschaftliche Verantwortung. Der Einzelhandel ist und bleibt eine der ausbildungsstärksten Branchen in Deutschland und investiert trotz Fachkräftemangels und wirtschaftlicher Herausforderungen kontinuierlich in die Qualifizierung junger Menschen. Was fordert der HDE? Der Ausbildungsmarkt steht weiterhin vor strukturellen Herausforderungen. Obwohl viele Unternehmen ausbilden möchten und enorme Anstrengungen unternehmen, um junge Menschen für eine duale Ausbildung zu gewinnen, bleiben zahlreiche Ausbildungsplätze unbesetzt. Aus Sicht der Handelsunternehmen zeigen Bewerberinnen und Bewerber häufiger Defizite bei grundlegenden Kompetenzen, die für einen erfolgreichen Einstieg in die Ausbildung relevant sind. Der Handel fordert deshalb bereits seit geraumer Zeit, die berufliche Orientierung an den Schulen deutlich auszubauen und zu stärken, damit junge Menschen von Beginn an eine realistische Vorstellung vom Ausbildungsberuf haben. Es gilt, jungen Menschen den hohen Wert der dualen Ausbildung im Handel besser zu vermitteln.
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| | Pünktlich zum Beginn des Ausbildungsjahres haben einige Gastautoren aus Politik und Fachwelt Beiträge für den HDE-Blog verfasst. Alle Beiträge zum Thema Ausbildung finden sich hier.
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| | | Zum Thema Ausbildung veröffentlichte der HDE zu Beginn dieser Woche ein umfassendes Forderungspapier. Die einzelnen Punkte zielen vor allem darauf, künftig wieder mehr der vielen angebotenen Ausbildungsplätze mit dazu passenden Nachwuchskräften besetzen zu können. Das Papier finden Sie unter
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|  | | 10.09.2026 |  |
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| EU-Wettbewerb kürt lokalen Handel Die EU-Initiative „Europäische Hauptstädte des kleinflächigen Einzelhandels“ zeichnet Städte aus, die sich besonders für die Stärkung lokaler Einzelhandelsstrukturen einsetzen. Interessierte Kommunen können sich vorab für eine Info-Veranstaltung am 10. September anmelden. Bewerbungsschluss für den Wettbewerb ist der 9. Oktober, die Preisverleihung findet Anfang 2027 in Brüssel statt.
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| |  | | 18./19.11.2026 |  |
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| Spitzenpolitik trifft Handel Beim Handelskongress Deutschland in Berlin sprechen Bundeskanzler Friedrich Merz, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, Digitalminister Karsten Wildberger und Franziska Brantner, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. Das Fachprogramm steht unter dem Motto #BalancingRetail und beleuchtet den Handel als Gestalter einer neuen Balance zwischen KI, Ökonomie und Menschlichkeit. Jetzt Tickets sichern!
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| |  | | www.einzelhandel.de
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| Impressum: MSH Medien Service Handel GmbH Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin Telefon +49 30 72625065 E-Mail: retailweekly@hde.de Vertreten durch: Geschäftsführer Stephan Tromp Handelsregistereintrag: Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 122081 B » Datenschutzerklärung
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| | Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Stefan Hertel Handelsverband Deutschland - HDE e.v. Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin E-Mail: retailweekly@hde.de
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