  | | Gewerkschaften: Pragmatismus ist gefragt, nicht Protest |  |
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| | | Der DGB ruft zur „Mobilisierung“ auf, am 26. September sollen die Mitglieder seiner Gewerkschaften in bundesweit 15 Großstädten auf die Straße gehen. Es ist ein Protestaufruf, der schon im Vorfeld des „Aktionstages“ ein klares Signal der Spaltung sendet: Wir gegen die. Statt in wirtschaftlich so herausfordernden Zeiten den Schulterschluss mit den Arbeitgebern zu suchen, um auch die Arbeitsplätze der Gewerkschaftsmitglieder zu sichern, rückt der DGB weiterhin nicht von seinen Maximalforderungen ab. Mit der vorgeblichen Sicherung des Sozialstaats hat dieser kompromisslose Konfrontationskurs nichts zu tun. Vor dem Hintergrund massiv gestiegener Kosten für Energie und Personal und einer Konsumstimmung, die seit Monaten nicht mehr aus dem Keller kommt, stehen viele Handelsunternehmen bereits mit dem Rücken zur Wand. Doch ein Blick auf den politischen
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| Forderungskatalog zum DGB-Aktionstag ernüchtert: Die mit Blick auf den Fachkräftemangel notwendige Abschaffung von Frühverrentungsanreizen wie der Rente mit 63 lehnen die Gewerkschaften hier etwa ebenso kategorisch ab wie die überfällige Modernisierung des veralteten Arbeitszeitgesetzes Der HDE fordert seit Langem den EU-konformen Wechsel von der täglichen Höchstarbeitszeit hin zu einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit, denn das ermöglicht mehr Flexibilität, ohne dass sich dadurch die Gesamtwochenarbeitszeit der Menschen erhöht. Die Gewerkschaften müssen dringend ihre Blockadehaltung gegen jedwede Reformbemühungen aufgeben und auf den Boden der Tatsachen zurückkehren. Es geht in unserem Land nur gemeinsam vorwärts.
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| | | | Mit Reformschwung aus der Sommerpause |  | Die parlamentarische Sommerpause ist vorbei, die Stimmung in der Wirtschaft bessert sich ein wenig und die Bundesregierung nimmt nach zweitägiger Kabinettsklausur wieder ihre Arbeit auf. Diesen Schwung gilt es zu nutzen: Die Koalitionäre haben den Reformbedarf richtig identifiziert und sind etwa bei Einkommensteuer und Rente bereits die ersten Schritte auf dem Reformweg gegangen. Nun muss es entschlossen weitergehen. Der HDE fordert deshalb die rasche Umsetzung der Reformen, auf die sich Schwarz-Rot bereits geeinigt hat, und mahnt weitere Schritte für die Wirtschaft an.
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| Entscheidend ist, dass die Menschen und die Unternehmen endlich Entlastungen im Alltag zu spüren bekommen. Nur dann kann sich die Verbraucherstimmung und damit der private Konsum nachhaltig erholen. Allerdings kann es nicht sein, dass bei den Sozialreformen die Minijobs sang- und klanglos unter die Räder geraten. Das ist verantwortungslos: Rund 800.000 Minijobber im Einzelhandel und viele Unternehmen in der Branche sind auf einen zukunftssicheren Umgang mit dieser Beschäftigungsform angewiesen. Statt mit der Abschaffung der Minijobs einen fatalen Irrweg zu beschreiten, gilt es stattdessen die Arbeitskosten zu reduzieren und mehr Flexibilität zu ermöglichen.
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| | | |  | | Webcast: The state of Agentic Commerce in Europe |  | KI-Agenten beeinflussen bereits heute Kaufentscheidungen von Konsumenten. Eine neue, großangelegte Studie mit 13.500 Verbrauchern in 15 Ländern des Beratungsunternehmens Deloitte zeigt, dass bereits 56 Prozent der Befragten KI beim Shopping nutzen. Deloitte stellt die zentralen Erkenntnisse der Studie „The Human and the Agent: The state of Agentic Commerce in Europe“ im Rahmen eines Webcasts am 31. August 2026 von 14:00 bis 15:00 Uhr vor sowie zur Diskussion mit Branchenexperten. Zudem stehen praxisnahe Einblicke führender Retailer und Trends aus China auf dem Programm. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
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| | | | Steven Haarke |  | Geschäftsführer Arbeit, Bildung, Sozial- und Tarifpolitik> Herr Haarke, wie ist der aktuelle Stand bei den Tarifverhandlungen im Einzelhandel? Die Arbeitgeberseite und die Gewerkschaft ver.di haben sich gestern am späten Abend im Tarifgebiet NRW nach komplizierten und schwierigen Verhandlungen auf einen ersten Tarifabschluss in der diesjährigen Tarifrunde im Einzelhandel geeinigt. Dieser Abschluss in NRW gestern dürfte damit auch Signalwirkung für die übrigen Tarifgebiete im Einzelhandel haben.
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| Wie sieht der Abschluss in NRW aus? Der Abschluss in NRW sieht für die Beschäftigten im Einzelhandel NRW vor, dass die Löhne und Gehälter dort nach drei Nullmonaten ab dem 1. August 2026 um 3,0 Prozent sowie ab dem 1. Mai 2027 um weitere 2,0 Prozent steigen. Es wurde eine Laufzeit von 25 Monaten vereinbart. Untere Entgeltgruppen wurden infolge des gesetzlichen Mindestlohns und vereinbarter Untergrenzen teilweise stärker angehoben. Was für ein Signal geht von diesem Abschluss aus? Der Tarifabschluss in NRW ist ein schmerzhafter Kompromiss, der viele Unternehmen im Einzelhandel an die absolute Grenze des wirtschaftlich noch Verkraftbaren bringt. Die diesjährigen Verhandlungen haben sich als sehr intensiv und kompliziert erwiesen. Am Ende konnten sich die Tarifpartner aber einigen, was ein positives Signal der Handlungsfähigkeit ist. Es war äußerst wichtig, gerade in diesen schwierigen Zeiten verantwortungsvoll und zügig zu einem Tarifabschluss zu kommen. Der Abschluss verschafft den Handelsunternehmen Planungssicherheit und Orientierung, das gilt auch für die Beschäftigten. Arbeitgeber und Gewerkschaft im Einzelhandel senden damit in NRW in sehr schwierigen Zeiten ein wichtiges Zeichen. Denn Tarifpartnerschaft und Kompromissfähigkeit sind aktuell vielleicht wichtiger denn je.
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| | Die Lebensmittelpraxis berichtet über die inflationsdämpfende Wirkung des Einzelhandels. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth stellt dabei klar: Die Sorgen über mögliche Preissteigerungen bei Lebensmitteln sind angesichts der schwierigen Erntebedingungen nachvollziehbar. Umso wichtiger ist der Blick auf die tatsächliche Preisentwicklung: Der Einzelhandel wirkt derzeit klar inflationsdämpfend und gibt Vorteile aus dem intensiven Wettbewerb schnell an die Verbraucher weiter.
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| | | Die Lebensmittelzeitung berichtet über die Forderungen des Einzelhandels an die Bundesregierung. HDE-Präsident Alexander von Preen macht dabei deutlich: Die Menschen und die Unternehmen müssen endlich positive Auswirkungen der Reformen im Alltag zu spüren bekommen. Nur dann können das Vertrauen und damit auch eine bessere Verbraucherstimmung zurückkehren.
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|  | | 01.09.2026 |  |
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| Endspurt: Das Gesicht des Handels 2026 Noch bis einschließlich 1. September können sich alle im Einzelhandel Beschäftigten um den Preis „Das Gesicht des Handels“ bewerben. Mit der Auszeichnung würdigt der HDE alljährlich die wichtige Rolle und das Engagement der Beschäftigten in der Branche im Rahmen des Handelskongresses Deutschland. Zu gewinnen gibt es eine Reise nach Berlin, zwei Hotelübernachtungen, 1.000 Euro Taschengeld und spannende Begegnungen in der Hauptstadt.
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| |  | | 03.09.2026 |  |
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| Einführung in die digitale Barrierefreiheit Kleinstunternehmen sind zwar nicht dazu verpflichtet, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten. Jedoch können sie mithilfe digitaler Barrierefreiheit die Nutzbarkeit ihrer Website verbessern, mehr Kunden erreichen und zusätzliche Wachstumspotenziale schaffen. Ein kostenloses Webinar des Mittelstand-Digital Zentrum Handel in Zusammenarbeit mit der Bundesfachstelle Barrierefreiheit gibt praktische Umsetzungstipps.
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| |  | | www.einzelhandel.de
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| Impressum: MSH Medien Service Handel GmbH Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin Telefon +49 30 72625065 E-Mail: retailweekly@hde.de Vertreten durch: Geschäftsführer Stephan Tromp Handelsregistereintrag: Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 122081 B » Datenschutzerklärung
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