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| | Sommer-Reformpaket: Steuererhöhungen müssen vom Tisch sein |  |
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| | | Dass sie die Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen ab 2027 senken will, hatte die Bundesregierung schon zu Beginn ihrer Amtszeit versprochen. Rund sechs Wochen vor der parlamentarischen Sommerpause ist aber immer noch nicht genau ersichtlich, welche Einkommen in welcher Höhe von Entlastungen profitieren sollen und wie die Steuerreform angesichts von Milliardenlöchern im Haushalt gegenfinanziert wird. Die schwarz-rote Koalition muss sich endlich zusammenraufen und hier Klarheit schaffen: Steuererhöhungen darf es nicht geben, sie sind im Koalitionsvertrag eindeutig ausgeschlossen und schon die bloße Debatte über zusätzliche Belastungen für Unternehmen und Verbraucher schadet der Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts. Aus Sicht des Handels müssen sämtliche steuer- und finanzpolitischen Maßnahmen im Hochsteuerland Deutschland jetzt konsequent darauf ausgerichtet werden, Wirtschaftswachstum zu stärken und die Konjunktur zu stabilisieren. Gerade in Zeiten der anhaltenden Wirtschaftskrise wirken unausgegorene, symbolpolitische Umverteilungsideen zwischen Reichensteuer und Erhöhung des Spitzensteuersatzes wie Gift für die Wirtschaft und insbesondere den Mittelstand.
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| Steuererhöhungen, ganz gleich, an welcher Stelle sie ansetzen, würden Hoffnungen auf eine nachhaltige Erholung im Keim ersticken: Denn höhere Steuern auf Arbeits- und Kapitaleinkommen hemmen Investitionen und höhere Verbrauchssteuern würgen den ohnehin sehr schwachen privaten Konsum noch weiter ab. Überlegungen über eine höhere Mehrwertsteuer zur Finanzierung von Entlastungen bei der Einkommensteuer sind daher vollkommen absurd. Auch weitere Differenzierungen bei den Mehrwertsteuersätzen lehnt der HDE entschieden ab, das System ist heute bereits hochkomplex und führt regelmäßig zu Rechtsunsicherheiten. Stattdessen führt kein Weg daran vorbei, zur notwendigen Konsolidierung des Bundeshaushalts deutliche Einsparungen zu realisieren. In der vergangenen Dekade sind die Ausgaben des Bundes sehr viel schneller angestiegen als die Einnahmen, so kann es nicht weitergehen. Die Politik steht daher in der Verantwortung, alle bestehenden staatlichen Förderungen und steuerlichen Subventionen ohne Begrenzung durch rote Linien auf den Prüfstand zu stellen. Entscheidend ist überdies, dass das große Sommer-Reformpaket nicht nur niedrigeren Einkommen Entlastung bringt und hier Kaufkraft stärkt, sondern auch der breiten Mittelschicht und den Personenunternehmen zugutekommt. Denn die Einkommensteuer ist zugleich die zentrale Unternehmenssteuer des stark inhabergeprägten Mittelstands. Richtig und wichtig ist daher die im Koalitionsvertrag vorgesehene Verbesserungen bei der Besteuerung reinvestierter Gewinne, um die Investitionsbereitschaft von Unternehmen anzukurbeln.
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| | | | Hightech-Agenda der Bundesregierung nimmt Fahrt auf |  | Das Bundeskabinett hat in der vergangenen Woche die mit konkreten Zielen verbundenen „Fahrpläne“ für die sechs Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda Deutschland vorgestellt. Der Handel unterstützt das zentrale innovationspolitische Vorhaben der Bundesregierung und die damit angekündigten Maßnahmen zur Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit und technologischer Souveränität. Allerdings kommt es nun auch darauf an, die geplanten Vorhaben konsequent in die praktische Anwendung zu bringen.
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| Aus Sicht des HDE darf die Hightech-Agenda dabei nicht allein Forschungs- und Industriepolitik bleiben, sondern sie muss konsequent auf die Breite der wichtigsten Anwenderbranchen ausgerichtet werden. So ist der Handel eine zentrale Anwenderbranche für die Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz. Entscheidend ist nun, dass KI-Technologien für kleine und mittlere Handelsunternehmen unbürokratisch, rechtssicher sowie wirtschaftlich nutzbar werden und das bestehende Regeln im digitalen Handel in Europa wirksam gegen Drittstaatenanbieter durchgesetzt werden.
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| | | |  | | Arbeitskampf im Fokus |  | Welche Meldepflichten haben Arbeitgeber bei einem Streik? Wie sind Arbeitskampfmaßnahmen zu unterscheiden und welche allgemeinen Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen müssen bei Streiks vorliegen? Wie ist mit Flashmob-Aktionen umzugehen? Ein umfassendes Merkblatt, ausgearbeitet vom Expertenkreis Arbeitsrecht des HDE, beantwortet praktische und rechtliche Fragen, schildert Arbeitskampfmaßnahmen und deren Auswirkungen auf bestehende Arbeitsverhältnisse und gibt Checklisten, Muster und Formulare an die Hand. Zentralmitglieder des HDE erhalten das Dokument gerne auf Anforderung per Mail, alle anderen Mitglieder der Handelsverbände auf Anforderung bei ihrem Landesverband.
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| | | | Stephan Tromp |  | Stellvertrender HDE-Hauptgeschäftsfüher Herr Tromp, das Mittelstand-Digital Zentrum Handel hat neue KI-Weiterbildungsmöglichkeiten ins Programm genommen. Worum geht es? Viele Händlerinnen und Händler haben das Potenzial von Künstlicher Intelligenz erkannt und nutzen bereits weitverbreitete Anwendungen generativer KI, wie Chatbots und Bildgeneratoren, unterstützend etwa beim Marketing oder im Kundenservice. Darüber hinaus fehlt insbesondere in kleineren und mittleren Handelsunternehmen jedoch häufig noch das Know-how zu erkennen, an welchen weiteren Stellen KI-Technologien sinnvoll eingesetzt werden können und welche Voraussetzungen dafür vorliegen müssen.
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| Hier gibt der neue KI-Readiness-Check, der auf der Website des Mittelstand-Digital Zentrum Handel abrufbar ist, eine erste Orientierung. Anhand eines Fragenkatalogs stellen Nutzer fest, welche KI-Kompetenzen es bereits im Unternehmen gibt, wie es um die Investitionsbereitschaft für KI-Projekte steht oder ob regelmäßig aktualisierte Lager- und Bestandsdaten verfügbar sind. So lässt sich schnell erkennen, wie gut das Unternehmen bereits aufgestellt ist und wo es KI-Potenziale gibt. Über diese Grundlagenarbeit hinaus geht das Train-the-Trainer-Programm… Mit dem neuen Format „Train-the-Trainer: KI im Handel“ will das Mittelstand-Digital Zentrum Handel die Teilnehmer dabei unterstützen, KI-Anwendungen im Handel zu bewerten, typische Einsatzfelder zu erkennen, Tools sicherer einzuordnen und grundlegende Schulungs- oder Informationsformate für unterschiedliche Zielgruppen im Handel zu entwickeln. Die digitale, praxisnahe Schulungsreihe qualifiziert Einsteiger und digitalaffine Multiplikatoren aus dem Handel darin, KI-Tools etwa im Zusammenhang der Prozessoptimierung besser zu verstehen, Chancen und Grenzen der Technologien einzuordnen und das erworbene Wissen dann in Unternehmen oder Netzwerken weiterzugeben. Wie läuft die Schulung ab? Die Reihe besteht aus vier Modulen, von denen das erste bereits auf der Lernplattform LEA des Mittelstand-Digital Zentrums Kaiserslautern freigeschaltet wurde. Die weiteren Programmteile werden in den kommenden Monaten schrittweise veröffentlicht. Auf diese Weise geben die Projektverantwortlichen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, die Schulungsinhalte nach und nach zu bearbeiten, zwischen den Modulen zu reflektieren und das Gelernte in ihren Arbeitsalltag sowie in die eigene Vermittlungspraxis zu übertragen. Im Anschluss an jede Lerneinheit absolvieren die Nutzer ein Quiz mit bis zu 15 Fragen zum aktuellen Thema. Wenn alle Module erfolgreich abgeschlossen wurden, gibt es eine Teilnahmebestätigung. Die beiden Formate KI-Readiness-Check und Train-the-Trainer sind kostenlos verfügbar und bilden daher ein niedrigschwelliges Angebot, um Kompetenzen im Umgang mit KI aufzubauen.
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| | Mit Bundesumweltminister Carsten Schneider sprachen für den HDE der Hauptgeschäftsführer Stefan Genth und die Geschäftsführerin Antje Gerstein über die geplante Umsetzung der erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien.
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| | | Der IFS Focus Day fand zum elften Mal in Shanghai statt, in diesem Jahr nahmen über 500 Experten aus Industrie, Handel, Zertifizierungsstellen und Behörden teil. IFS informiert auf seinen Focus Days die Industriepartner des Europäischen Handels über Neuerungen im IFS und in der europäischen Regulatorik. Stephan Tromp hob in einem Vortrag die zentrale Rolle des IFS als international anerkanntem Standard hervor.
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|  | | 16.06.2026 |  |
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| HDE Sustainability & Retail Summit Klimafreundliche Logistik, transparente Lieferketten, verändertes Verbraucherverhalten: Nachhaltigkeit wird zum Erfolgsfaktor. Der HDE Sustainability & Retail Summit 2026 in Berlin zeigt, wie Unternehmen echte Transformation schaffen – mit innovativen Projekten, frischen Ideen und neuen Rahmenbedingungen. Jetzt anmelden.
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| |  | | 23.06.2026 |  |
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| Digital Festival Wie Künstliche Intelligenz und digitale Plattformen den Handel verändern, beleuchten Expertinnen und Experten des Mittelstand-Digital Zentrum Handel beim Nürnberg Digital Festival anhand von Praxisbeispielen, Vorträgen und Gesprächsrunden. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
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| |  | | www.einzelhandel.de
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| Impressum: MSH Medien Service Handel GmbH Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin Telefon +49 30 72625065 E-Mail: retailweekly@hde.de Vertreten durch: Geschäftsführer Stephan Tromp Handelsregistereintrag: Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 122081 B » Datenschutzerklärung
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| | Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Stefan Hertel Handelsverband Deutschland - HDE e.v. Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin E-Mail: retailweekly@hde.de
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