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| | HDE-Konsumbarometer: Anhaltende Sorgen trüben die Verbraucherstimmung |  |
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| | | Kurz währte der leichte Aufwärtstrend bei der Verbraucherstimmung im Januar und Februar. Doch wie das aktuelle HDE-Konsumbarometer zeigt, ist die aufkeimende Kauflaune der Menschen zu Frühlingsbeginn schon wieder verkümmert. Der Ausbruch des Iran-Kriegs dürfte die Stimmung aller Voraussicht nach in den kommenden Wochen noch weiter in den Sinkflug treiben. Und niemand weiß, welche neuen Zölle die Handelsstreitigkeiten bringen, die die Vereinigten Staaten mit nahezu dem Rest der Welt führen. Es ist derzeit so viel Unsicherheit im System, dass für begründeten Optimismus und ungetrübte Konsumfreude eher wenig Platz bleibt. Mit Blick auf Deutschland ist zu beobachten, dass die Einkommenserwartungen der Menschen im Vergleich zum Vormonat zurückgehen und damit nun auf dem gleichen Niveau liegen wie vor einem Jahr. Auch der konjunkturelle Ausblick der Verbraucherinnen und Verbraucher trübt sich ein. Zwar fallen ihre Konjunkturerwartungen optimistischer aus als noch zum Jahreswechsel, doch im Vergleich zum Vormonat gehen sie ebenso zurück.
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| Vor allem offenbart das HDE-Konsumbarometer eine leichte Verringerung der Anschaffungsneigung, die für den Einzelhandel besonders wichtig ist. Allerdings zeigt die Entwicklung dieses Teil-Indikators keine Verlagerung vom Konsum hin zum Sparen an. Vielmehr dürften die pessimistischeren Verdiensterwartungen mit dazu führen, dass die befragten Verbraucherinnen und Verbraucher auf absehbare Zeit sowohl weniger in den Konsum investieren als auch weniger Geld fürs Sparen zurücklegen wollen. Wenig förderlich für einen optimistischeren Blick auf den eigenen Geldbeutel ist hier auch weiterhin die angespannte Arbeitsmarktsituation. Zuletzt häuften sich Meldungen über Pläne von verschiedenen Unternehmen zum Stellenabbau. Bei diesen Schreckensnachrichten nimmt es nicht wunder, wenn die Menschen mit anhaltender Vorsicht agieren und ihr Geld lieber beisammenhalten. Viel hängt für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts zudem davon ab, dass die anstehenden Tarifrunden mit Maß und Weitsicht geführt werden. Unter dem Strich ist in den kommenden Wochen und Monaten vor diesem Hintergrund nicht mit einer Stärkung von privatem Konsum und gesamtwirtschaftlichem Wachstum zu rechnen. Entscheidend in dieser schwierigen Gemengelage ist nun, dass die schwarz-rote Koalition ge- und entschlossen die Maßnahmen ergreift, die unsere Binnenkonjunktur stärken. Denn die lässt sich deutlich besser beeinflussen als weltpolitische Auseinandersetzungen. Die Verbraucher und die Unternehmen warten zunehmend ungeduldig auf den von der Bundesregierung angestrebten und versprochenen Aufbruch mit spürbaren Entlastungen.
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| | | | Schadenssumme durch Falschgeld geht deutlich zurück |  | Rund 68.000 falsche Euro-Banknoten hat die Deutsche Bundesbank im vergangenen Jahr aus dem Verkehr gezogen. Damit sank die Zahl der gefälschten Banknoten im deutschen Zahlungsverkehr gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent. Der entstandene Schaden betrug vier Millionen Euro und damit gut elf Prozent weniger als im Jahr 2024. Laut Europäischer Zentralbank wurden im gesamten Euro-Raum rund 444 000 Falschnoten festgestellt, was einem Rückgang um rund 20 Prozent entspricht.
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| Die niedrigere Schadenssumme ist auf einen spürbaren Rückgang der Fälschungen von 100- und 200-Euro-Banknoten zurückzuführen, so die Bundesbank. Die Täter konzentrierten sich vor allem auf einfache Fälschungen mit mittlerem Nennwert. Rein rechnerisch entfielen im Vorjahr acht falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner. Es ist also äußerst unwahrscheinlich, eine gefälschte Banknote als Wechselgeld im Einzelhandel zu bekommen – nicht zuletzt auch deshalb, weil der Handel weiterhin das Kassenpersonal in der Erkennung von Falschgeld schult.
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| | | |  | | Infoblatt: KI und Bias |  | Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Einzelhandel verspricht präzisere Entscheidungen, bessere Personalisierung und mehr Effizienz. Gleichzeitig wächst damit das Risiko, dass KI-Systeme Kundinnen und Kunden systematisch ungleich behandeln. An dieser Stelle setzt das kostenfreie Infoblatt des Mittelstand-Digital Zentrum Handel an. Es zeigt, wie voreingenommene Verzerrungen in KI-Systemen entstehen, wie sie sich im Tagesgeschäft auswirken und was Händlerinnen und Händler konkret unternehmen können, um Fairness zu steuern und Ungleichbehandlungen zu begrenzen.
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| | | | Michael Reink |  | HDE-Bereichsleiter Standort- und Verkehrspolitik Herr Reink, der Handelsimmobilienkongress lädt am 24. und 25. März nach Berlin. Was können die Teilnehmer erwarten? Der Handelsimmobilienkongress ist das wichtigste Treffen für die Entscheidungsträger der Branche. Hier kommen Expansionsverantwortliche führender Handelsunternehmen, Projektentwickler, Investoren, Finanzexperten, Betreiber von Einkaufszentren und Vertreter der Stadtentwicklung zusammen, um gemeinsam die maßgeblichen Themen zu diskutieren, Erfolgskonzepte auszutauschen und die Zukunft der Handelsimmobilie zu gestalten.
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| Teilnehmende haben die Gelegenheit, mit renommierten Speakern und Experten ins Gespräch zu kommen sowie wertvolle neue Kontakte mit Kolleginnen und Kollegen zu knüpfen. Die Veranstaltung bietet dabei über zwei Tage immer wieder Räume für ungezwungenes Networking. Was steht auf dem Programm? Die mit Spannung erwartete politische Keynote wird in diesem Jahr Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, halten. Wir müssen über die Rahmenbedingungen sprechen, die notwendig sind, um die fortschreitende Verödung unserer Innenstädte aufzuhalten. Auch in mehreren hochkarätig besetzen Diskussionsrunden wird es um die Frage gehen, wie Altbestand zur Zukunftsfläche werden kann. Oder welche neuen Konzepte und Konversionen vom Strukturwandel getrieben werden. Vanessa Hegele, Leiterin Immobilien Portfoliomanagement bei Lidl, wird zum Thema effizientes Bauen sprechen. Und HDE-Präsident Alexander von Preen, CEO von INTERSPORT Deutschland, diskutiert über Aspekte der Transformation von Innenstädten und Shopping-Centern. Welche Themen vertiefen die praxisnahen Foren und was bietet das Rahmenprogramm? In den Fachforen wird es zum einen um Standortanalysen und die Frage gehen, welche Chancen KI in der Entwicklung und beim Werterhalt von Handelsimmobilien bietet. Zum anderen steht das drängende Thema Sicherheit im Mittelpunkt, mit Blick auf die Städte und die Shoppingcenter in Deutschland. Das dritte Forum beschäftigt sich mit E-Mobilität und Ladeinfrastruktur als Chance für den Einzelhandel. Das Rahmenprogramm wird vor allem von der feierlichen Preisverleihung der HDE Stores of the Year bestimmt. Der Award würdigt weitsichtige und mutige Unternehmerinnen und Unternehmer und bereitet herausragenden Einzelhandelskonzepte eine große Bühne. Anschließend gibt es ein Get-together, das einem Familientreffen der Branche ähnelt. Interessenten sind herzlich eingeladen, HDE-Mitglieder erhalten vergünstigte Tickets.
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| | Beim 18. Food-Safety Kongress in Berlin mit rund 250 Teilnehmenden waren unter anderem Staatssekretärin Silvia Breher aus dem Bundeslandeswirtschaftsministerium (siehe Foto), die Präsidentin des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Prof. Dr. Gaby-Fleur Böl sowie der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung Prof. Dr. Andreas Hensel vor Ort. Der HDE gehört zu den Organisatoren des Kongresses. Der nächste Food Safety Kongress findet am 23.-24. Februar 2027 in Berlin statt.
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| | | Beim vom HDE und weiteren Verbänden organisierten Forum Wirtschaft & Verbraucher diskutierte der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbraucherschutz über aktuelle Herausforderungen der nationalen und europäischen Verbraucherpolitik vor dem Hintergrund der EU-Verbraucheragenda 2025-2030. Auf dem Foto: Staatssekretärin und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Gitta Connemann mit HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth und anderen Verbandsvertretern.
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|  | | 16.04.2026 |  |
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| BTE Digital Day Bei der zweiten Auflage des Online-Formats BTE Digital Day diskutieren Textil-, Schuh- und Lederwarenhändler über aktuelle Entwicklungen in der Branche. Interessenten aus dem Einzelhandel nehmen kostenfrei teil. Zudem haben Unternehmen nach vorheriger Anmeldung die Chance, ihre Innovationen zu präsentieren.
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| |  | | 16.06.2026 |  |
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| HDE Sustainability & Retail Summit 2026 Unter dem Motto „Nachhaltigkeit gestalten. Regulierung verstehen. Chancen nutzen.“ lädt der HDE führende Vertreter aus Handel, Politik und Wissenschaft nach Berlin ein, um praxisnahe Strategien für die nachhaltige Transformation des Einzelhandels zu entwickeln. Jetzt vergünstigte Early-Bird-Tickets für die Fachkonferenz sichern.
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| |  | | www.einzelhandel.de
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| Impressum: MSH Medien Service Handel GmbH Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin Telefon +49 30 72625065 E-Mail: retailweekly@hde.de Vertreten durch: Geschäftsführer Stephan Tromp Handelsregistereintrag: Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 122081 B » Datenschutzerklärung
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| | Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Stefan Hertel Handelsverband Deutschland - HDE e.v. Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin E-Mail: retailweekly@hde.de
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