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| | EU nimmt Shein ins Visier: Nach der Anhörung müssen Taten folgen |  |
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| | | Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments hat am vergangenen Dienstag erstmals Vertreter von Shein angehört. Zuvor hatte das asiatische Handelsunternehmen mehrere Einladungen des Gremiums kurzerhand ausgeschlagen, doch das konnte man sich offenbar nicht mehr leisten. Der Druck auf den Billiganbieter wächst. Die Ausschussmitglieder müssen nun sicherstellen, dass ihr angekündigtes hartes Vorgehen gegen illegale und unsichere Produkte auf der Onlineshopping-Plattform keine leere Drohkulisse bleibt. Es hat lange gedauert, bis die EU-Institutionen sich das Thema ernsthaft vorgenommen haben. Jetzt darf es aber auch kein weiteres Zuschauen geben. Es geht hier um einen fairen Wettbewerb zwischen Handelsunternehmen und Plattformen aus Fernost und den heimischen Akteuren. Nichthandeln heißt die heimischen Handelsunterunternehmen allein im Regen stehen zu lassen, das wäre eine neue Qualität des Staatsversagens.
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| Shein und weitere, nicht in EU-Ländern ansässige Unternehmen wie Temu, die sich der Ausschuss in den nächsten Sitzungen vornehmen will, dürfen nicht einfach mit vagen Versprechungen wieder entlassen werden. Es reicht nicht, immer wieder auf die Kraft des Wortes zu vertrauen – es braucht Taten! Seit geraumer Zeit, systematisch und täglich verstoßen Drittstaatenanbieter gegen europäische Verbraucherschutz-, Steuer- und Umweltstandards. Die EU hat alle Instrumente in der Hand, diese fortschreitende Sabotage unseres Binnenmarkts ein für alle Mal zu stoppen und Europäer vor gefährlichen Produkten aus Fernost zu schützen. Denn es gibt kein Regelungsdefizit, sondern ein Versagen bei der Rechtsdurchsetzung. Für alle Marktteilnehmer muss gelten: Wer hierzulande Waren verkauft, hat sich auch an alle hiesigen Gesetze zu halten. Dabei gilt der Dreiklang: digital, überprüfbar, haftbar. Ansonsten haben wir ein Ungleichgewicht, das die heimischen Händler nicht mehr lange durchhalten können. Es braucht einen verantwortlichen Wirtschaftsakteur für jeden Händler, der auf Drittstaaten-Plattformen in den EU-Markt verkauft. Nur so ist gesichert, dass in der Praxis auch wirklich jemand haftbar gemacht werden kann. Der Handel hat kein Ohr mehr für bloße Bekundungen des guten Willens. Frankreich ist im vergangenen Jahr gegen Shein vorgegangen, unter anderem wegen des Verkaufs von Puppen mit kinderpornografischem Charakter. Die Drohung einer kompletten Sperrung zeigte rasch Wirkung: Innerhalb von 48 Stunden hat Shein sichergestellt, dass die beanstandeten Produkte ausnahmslos von der Plattform genommen wurden. Es braucht jetzt klare und kurze Fristen für die Umsetzung aller Regeln im EU-Raum durch Shein. Bei Nicht-Einhaltung und weiteren Verstößen muss klar sein, dass eine Sperre verhängt wird. Wir dürfen uns hier nicht mehr auf der Nase herumtanzen lassen, hier geht es um die Glaubwürdigkeit staatlichen Handelns, die Fundamente eines fairen Wettbewerbs und in vielen Fällen auch um die Existenz vieler heimsicher Händlerinnern und Händler.
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| | | | Winterschlussverkauf lockt zum Einkaufsbummel |  | Die Zugkraft des Winterschlussverkaufs ist ungebrochen, viele Kundinnen und Kunden haben das Datum fest im Kopf. Mützen, Schals und warme Jacken sind derzeit besonders gefragt, doch der in dieser Woche gestartete Winterschlussverkauf hat Schnäppchenjägern weit mehr zu bieten: Traditionell nutzen Handelsunternehmen die freiwilligen Aktionstage, um ihre Lager zu räumen und Platz für das Frühjahrssortiment zu machen.
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| Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren insbesondere bei Mode, Schuhen, Lederwaren, Heimtextilien und Sportbekleidung von teils stark reduzierten Preisen. Doch auch viele Möbelgeschäfte, Bau- und Elektronikmärkte beleben ihre Geschäfte mit rabattierten Waren. Es lohnt sich also, beim Einkaufsbummel sowie online Ausschau nach besonderen Aktionsangeboten zu halten. Der Winterschlussverkauf startet traditionell am letzten Montag im Januar.
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| | | |  | | Infoblatt: Energiemonitoring |  | Energiemonitoring dient der systematischen Sammlung, Analyse und Visualisierung von Energieverbräuchen. Doch wie lassen sich mithilfe eines Energiemonitoringsystems konkret Einsparmaßnahmen entdecken? Lohnt sich die Investition für kleinere Handelsunternehmen? Ein neuer Leitfaden des Mittelstand-Digital Zentrum Handel erläutert, warum Energiemonitoring einzelne Verbraucher erfasst, wie ein Monitoringsystem aufgebaut ist und weshalb Energiedaten-Transparenz nicht nur der Dokumentation, der Berechnung von Kennzahlen und der Berichterstattung dient, sondern auch Handlungsspielräume für Energieeinsparungen schafft.
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| | | | Stefan Genth |  | HDE-Hauptgeschäftsführer Herr Genth, der Wirtschaftsflügel der CDU will den Rechtsanspruch auf Teilzeit einschränken. Wie schätzen Sie den Vorschlag ein? Der aktuelle Vorstoß der Mittelstandsunion der CDU ist angesichts der dramatisch schwierigen Wirtschaftslage und der steigenden Teilzeitquote in Deutschland mehr als gerechtfertigt, denn die fetten Jahre sind leider vorbei. Die Politik tut gut daran, bestehende Regelungen zu hinterfragen und auf den Prüfstand zu stellen. Wir müssen über alles reden, um Rahmenbedingungen vereinbaren zu können, die unseren Wohlstand in Deutschland nachhaltig sichern. Dabei ist jedoch unbestritten, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch in Zukunft weiterhin einvernehmlich Teilzeit vereinbaren können.
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| Welche Rolle spielt Teilzeit im Handel? Der Einzelhandel ist eine große Branche mit viel struktureller Teilzeit und überwiegend weiblicher Beschäftigung. Darum setzt sich der HDE ganz klar für eine konsequente Optimierung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Ein politisches Ziel sollte daher darin liegen, bundesweit eine Kleinkinderbetreuung an allen Werktagen bis 20 Uhr zum Standard zu machen, also auch an Samstagen. Denn um Vollzeitarbeit für alle attraktiv und überhaupt erst möglich zu machen, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehört auch eine Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts? Das Arbeitszeitgesetz bildet die digitale Arbeitswelt nicht mehr hinreichend ab und erschwert zudem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das gilt insbesondere mit Blick auf die starren Regelungen zur täglichen Höchstarbeitszeit. Darum fordert der HDE eine möglichst zeitnahe Umsetzung der Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag zur Einführung einer wöchentlichen statt einer täglichen Höchstarbeitszeit. Die Gestaltungsräume der EU-Arbeitszeitrichtlinie sehen das längst so vor, wurden jedoch bislang nicht ausgeschöpft. Dieser deutsche Sonderweg bei der Arbeitszeit sollte sehr bald der Vergangenheit angehören, zumal sich die Gesamtwochenarbeitszeit der Menschen nicht erhöht, sondern nur ihre individuelle Flexibilität. Hier ist politisches Handeln gefragt.
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| | Bei der großen Geschäftsführerkonferenz des HDE trafen sich in Berlin zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Handelsverbände aus Bundes-, Landes-, Regional- und Fachebene zum Austausch über aktuelle Themen. Ein Highlight war die Diskussion mit der online zugeschalteten Staatssekretärin und Mittelstandsbeauftragten Gitta Connemann.
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| | | Bei einem Parlamentarischen Frühstück in Berlin diskutierte der HDE unter anderem mit Vertretern aus Politik, Polizei und Justiz wie effektiver gegen die zunehmenden Ladendiebstähle vorgegangen werden kann.
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|  | | 13.02.2026 |  |
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| KI-Recht: Ihre Fragen an den Anwalt Ob Fragen zur Umsetzung konkreter KI-Projekte, zur Datenverarbeitung, zur Klassifizierung nach Risikogruppen oder zu rechtlichen Unsicherheiten im Alltag: In einer kostenlosen Fragerunde des Mittelstand-Digital Zentrum Handel gibt ein Fachanwalt für IT-Recht Rat und Antworten. Eine Anmeldung ist erforderlich.
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| |  | | 25.02.2026 |  |
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| Nachhaltig erfolgreich im Einzelhandel Wie effiziente und ressourcenschonende Handelslogistik zur Reduzierung von Emissionen und Kosten beitragen kann, beleuchtet ein kostenfreies Online-Seminar des Mittelstand-Digital Zentrum Handel. Teilnehmende erhalten konkrete Vorschläge und praxisnahe Impulse, um Nachhaltigkeit im eigenen Betrieb umzusetzen.
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| |  | | www.einzelhandel.de
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| Impressum: MSH Medien Service Handel GmbH Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin Telefon +49 30 72625065 E-Mail: retailweekly@hde.de Vertreten durch: Geschäftsführer Stephan Tromp Handelsregistereintrag: Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 122081 B » Datenschutzerklärung
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| | Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Stefan Hertel Handelsverband Deutschland - HDE e.v. Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin E-Mail: retailweekly@hde.de
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