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| | EU-Gipfel: Regierungschefs müssen den Regulierungswahn endlich stoppen |  |
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| | | Auf der heutigen informellen Klausurtagung des Europäischen Rates in Belgien beraten die Staats- und Regierungschefs der EU über Maßnahmen zur Stärkung des Binnenmarkts. Der Handel erwartet von dem Gipfel nicht weniger als einen klaren Kurswechsel Richtung Wachstum. Die EU-Führungsspitzen müssen endlich dafür sorgen, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen deutlich erhöht. Für Herumlavieren kann im Tagungsprogramm kein Platz sein: Wir brauchen jetzt einen echten Aufbruch. Schon im Vorfeld des EU-Gipfeltreffens appellierte der HDE in einem eindringlichen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz, sich in Belgien entschlossen für weniger Regulierung sowie für die konsequente Sicherstellung eines fairen Wettbewerbs mit Händlern und Plattformen aus Drittstaaten einzusetzen. Wie ernst es um unsere Branche steht, wird in dem Schreiben ebenfalls deutlich. Der deutsche Einzelhandel ist seit sechs Jahren nicht mehr gewachsen, viele Unternehmen zehren aktuell von der Substanz. Dieses Nullwachstum können wir uns nicht länger leisten.
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| Entscheidend ist daher, dass von dem heutigen Treffen konkrete Schritte zur Beseitigung von Wettbewerbsverzerrungen und Wachstumshemmnissen ausgehen. Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass hiesige Händler in Bürokratie und Compliance-Vorgaben ersticken, während Akteure wie Temu oder Shein den Binnenmarkt mit billigster, teils gefährlicher Ware fluten und sich dabei systematisch europäischen Standards entziehen. Aus dieser fehlenden Rechtsdurchsetzung resultiert eine massive Wettbewerbsverzerrung, die europäische Unternehmen unverschuldet in den Ruin treibt und den Glauben an ein starkes Europa riskiert. Wenn diese Plattformen hier geltende Standards weiter dreist missachten, muss als ultima ratio der Import gestoppt werden. Dringend verhindert werden muss auch die Umsetzung der starren Entgelttransparenzrichtlinie, die nicht nur zu einem bürokratischen Albtraum zu werden droht – sie ist auch als direkter Angriff auf die bewährte Sozialpartnerschaft in Deutschland zu verstehen. Es gilt, das Vorhaben grundlegend neu zu denken, bevor es unsere erfolgreiche Tarifautonomie untergräbt und den Mittelstand lahmlegt. Der Handel wird durch überbordende und teils irrsinnige Bürokratie in allen Bereichen ohnehin schon extrem beeinträchtigt. Ein aktuelles Beispiel: Weil die EU es bei neuen Vorgaben für Nachhaltigkeitssiegel schlichtweg versäumt hat, gesetzliche Abverkaufsfristen festzulegen, müssten ab September 2026 allein bei den großen deutschen Lebensmittelhändlern bis zu 100 Millionen einwandfreie Produkte vernichtet werden. Das kann nicht der richtige Weg sein. Regulierung abzubauen und zu vereinfachen, muss aus Sicht des HDE daher das gemeinsame Ziel der europäischen Regierungschefs sein. Wir brauchen schnellstmöglich Rahmenbedingungen, die unternehmerischen Mut belohnen und nicht bestrafen.
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| | | | Wirtschaftsministerin dringt weiter auf schnelle Steuerentlastungen |  | Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat sich erneut dafür ausgesprochen, die geplante Senkung der Körperschaftssteuer um zwei Jahre vorzuziehen, um die Unternehmen rascher zu entlasten. Laut Koalitionsvertrag soll die Unternehmenssteuer erst ab dem Jahr 2028 und dann auch nur stufenweise von 15 Prozent auf zehn Prozent bis 2032 gesenkt werden. Der HDE unterstützt die in den vergangenen Wochen wiederholten Vorstöße der Union in diese Richtung als wichtigen und richtigen Schritt:
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| Bestmöglich sollten die angestrebten zehn Prozent schon in dieser Legislaturperiode erreicht werden, um ein Signal des Aufbruchs an die Wirtschaft zu senden und die Investitionsbereitschaft der Unternehmen anzukurbeln. Gleichzeitig warnt der Verband davor, in der Debatte die ebenfalls mit dem Investitionsbooster vorgesehene Senkung der Steuerlast auf eingehaltene Gewinne von Personenunternehmen zu vernachlässigen. Beide Reformen sollten vorgezogen werden und am Ende des Prozesses eine Steuerbelastung von insgesamt 25 Prozent haben.
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| | | |  | | Praxiseinblick: KI im mittelständischen Handel |  | In der aktuellen, sechsten Folge des HDE-Podcasts „Handelszeit – Mit smarten Ideen den Handel bewegen“ stellen Stefan Binkowski, Vice President Retail & Wholesale Advisory bei SAP und Stephan Tromp, stellvertretender HDE-Hauptgeschäftsführer, eine gemeinsame Umfrage von SAP und HDE mit Blick auf den KI-Einsatz im Mittelstand vor. In welchen Bereichen wird Künstliche Intelligenz bereits im Handel genutzt? Wie werden Mitarbeitende für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz qualifiziert? Wieso ist eine Datenstrategie essenziell für den Erfolg von KI-Projekten? Das Experten-Gespräch beleuchtet die Ist-Situation im Einzelhandel, erörtert alltagspraktische Herausforderungen für Unternehmen und blickt auf die Zukunftschancen von Mittelständlern, die den Einsatz von KI-Technologien planvoll vorantreiben.
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| | | | Ian McGarrigle |  | Chair of the World Retail Congress Herr McGarrigle, der World Retail Congress findet in diesem Jahr in Berlin statt. Was können die Teilnehmer dort erwarten? Der diesjährige World Retail Congress findet in einer entscheidenden Phase für die Branche statt. Händler stehen weiterhin unter Druck durch wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten. Gleichzeitig erleben wir einige der größten Veränderungen, die Unternehmen je geprägt haben, insbesondere durch Technologie und künstliche Intelligenz. Der Kongress bringt fast 1.000 der führenden Entscheiderinnen und Entscheider aus dem globalen Handel zusammen, um Ideen, Strategien, Erfahrungen und Innovationen auszutauschen. Dies wird für alle Teilnehmenden von großem Wert sein. Mehr als 100 inspirierende Speaker und Panelisten werden diese Diskussionen prägen.
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| Die besondere Stärke des World Retail Congress liegt jedoch auch im Networking – insbesondere in den vielen persönlichen Begegnungen bei Empfängen, in Workshops und in Arbeitsgesprächen mit Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Retail’s Roadmap to 2030: Winning Customers Today. Securing The Future.“ Wie können Handelsunternehmen ihre Zukunft sichern und sich erfolgreich für morgen aufstellen? Wir haben dieses Thema gewählt, um die zentralen Herausforderungen für alle Retail-Leader der Gegenwart auf den Punkt zu bringen. Wie gelingt es, sich auf die sehr realen kurzfristigen Aufgaben zu konzentrieren – Marktanteile zu gewinnen und nachhaltiges Wachstum zu erzielen –, während Verbraucher verunsichert und zurückhaltend beim Ausgeben sind? Und wie können Unternehmen parallel dazu heute in eine KI-geprägte Zukunft investieren, die sich mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit entwickelt? Das Programm des diesjährigen Kongresses wird daher die besten Denkansätze zusammenführen: Wie man heute Kunden gewinnt – und wie man zugleich eine klare Vision und konkrete Ideen für mögliche Szenarien dafür entwickelt, wie sich der Handel in den nächsten fünf Jahren verändern wird. Eines ist dabei klar: Jeder Händler, der sich nicht jetzt schon konsequent für KI öffnet, wird schnell ins Hintertreffen geraten, während Wettbewerber entscheidende Vorteile aufbauen. -„Deshalb wird das Programm zeigen, wie man Kunden wirklich versteht, leistungsstarke Teams aufbaut, das Potenzial von KI voll ausschöpft und wie man auch eine klare Vorstellung davon entwickelt, wie der Handel im Jahr 2030 aussehen wird." Um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsstrategien zu diskutieren, bringt der World Retail Congress Expertinnen und Experten aus aller Welt zusammen. Warum ist Austausch und Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg für den Handel so wichtig? Seit unserer Gründung des World Retail Congress im Jahr 2007 habe ich immer wieder festgestellt: Das Geschäft des Handels ist weltweit im Kern sehr ähnlich. Natürlich gibt es regionale, kulturelle und konsumbezogene Unterschiede, doch die grundlegenden Erfolgsfaktoren bleiben dieselben. Genau das macht die Begegnungen auf dem Kongress so wertvoll: Man erlebt einen echten Schmelztiegel von Ideen und einen intensiven Austausch von Erfahrungen. Über die Jahre hinweg haben wir immer wieder das Feedback erhalten, dass Führungskräfte mit neuen Impulsen und konkreten Anregungen in ihre Unternehmen zurückkehren – mit frischen Perspektiven, anderen Lösungsansätzen und vor allem mit neuer Inspiration. Der Handel lebt von Kreativität und neuen Ideen. Und es gibt dafür kaum einen besseren Weg, als drei Tage lang mit Kolleginnen und Kollegen zusammenzukommen, die gemeinsam in nahezu jedem Land der Welt aktiv sind.
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| | Die Jury für die Stores of the Year 2026 traf ihre erste Vorauswahl. Die Preisgabe erfolgt im Rahmen des Handelsimmobilienkongresses am 24. und 25 März in Berlin.
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| | | Bei der HDE-Jahrespressekonferenz stellten HDE-Präsident Alexander von Preen und HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth die Umsatzprognose für den Einzelhandel für 2026 vor und machten die Forderungen der Branche deutlich.
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|  | | 25.02.2026 |  |
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| Fachkräftegewinnung auf Social Media Welche Ansprüche hat vor allem die jüngere Generation an zukünftige Arbeitgeber und welche neuen Wege sollten Unternehmen auf Social Media gehen, um für potenzielle Bewerber attraktiv zu sein? Ein kostenloses Online-Seminar des Mittelstand-Digital Zentrum Handel gibt Tipps und stellt Best Practice Beispiele vor.
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| |  | | bis 26.3. teilnehmen: |  |
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| Umfrage: Zahlungssysteme im Einzelhandel Die Kosten für Zahlungsverfahren steigen, neue Zahlungsarten kommen hinzu und das Bargeld-Handling wird aufwändiger: Mit Blick auf geänderte Rahmenbedingungen unterstützt der HDE eine EHI-Umfrage, um die Erkenntnisse im Sinne aller Handelsunternehmen in Entscheidungsprozesse einbringen zu können.
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| |  | | www.einzelhandel.de
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| Impressum: MSH Medien Service Handel GmbH Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin Telefon +49 30 72625065 E-Mail: retailweekly@hde.de Vertreten durch: Geschäftsführer Stephan Tromp Handelsregistereintrag: Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 122081 B » Datenschutzerklärung
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| | Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Stefan Hertel Handelsverband Deutschland - HDE e.v. Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin E-Mail: retailweekly@hde.de
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