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| | Onlinehandel aus Drittstaaten: Geltendes Recht konsequenter durchsetzen |  |
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| | | Der seit geraumer Zeit anschwellende massive Zustrom von Waren aus Drittstaaten in den EU-Binnenmarkt hat verheerende Auswirkungen auf den europäischen Handel. Milliarden von Kleinsendungen aus Fernost spotten den hiesigen Anforderungen an Produktsicherheit, Lauterkeit, Umwelt- und Verbraucherschutz – weil sie völlig unzureichend kontrolliert werden. Die viel zu spät auf EU-Ebene angestoßenen regulatorischen Maßnahmen werden ihre Wirkung jedoch erst mittelfristig entfalten. Das reicht bei Weitem nicht aus, zahlreiche Existenzen stehen akut auf dem Spiel. Entscheidend ist jetzt, bestehendes Recht kurzfristig und konsequenter durchzusetzen. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) und der HDE haben darum einen gemeinsamen Maßnahmenkatalog für eine wirksamere Kontrolle beim grenzüberschreitenden Onlinehandel vorgelegt. Das Impulspapier listet zehn Punkte auf, deren Umsetzung die Durchsetzung bestehenden Rechts umgehend verbessert, ohne den Unternehmen im Binnenmarkt neue bürokratischen Pflichten aufzuerlegen.
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| Ziel ist, ein echtes Level-Playing-Field im globalen Onlinehandel zu schaffen, mit gleichen Regeln, gleicher Durchsetzung und gleichen Wettbewerbsbedingungen für alle Marktteilnehmer. Unter diesen fairen Bedingungen stellt sich der hiesige Handel dem Konkurrenzkampf selbstverständlich und mit Zuversicht. Ein zentraler Vorschlag des Programms betrifft die Weiterentwicklung der Überwachungsstrukturen hin zu einer risikobasierten und stärker koordinierten Marktüberwachung. Die Bundesländer sollten hierzu beispielsweise spezialisierte Taskforces schaffen und die Zuständigkeiten klar verteilen. Zugleich muss der Zoll personell und technisch gestärkt werden. Weiterhin soll eine zentrale, leicht zugängliche digitale Meldestelle es Unternehmen ermöglichen, Hinweise auf Verstöße unkompliziert einzureichen und automatisch an die zuständigen Behörden weiterzuleiten. DIHK und HDE sprechen sich außerdem für systematische Kontrollen in Fulfillment-Centern und den verstärkten Einsatz von Testkäufen aus. Ebenso sollten das europäische Safety-Gate-System verbessert und die Instrumente des Digital Services Act stärker eingesetzt werden. Unternehmen im europäischen Binnenmarkt müssen umfangreiche Vorgaben erfüllen und werden bei Verstößen zur Verantwortung gezogen. Anbieter aus Drittstaaten sind trotz vergleichbarer Verstöße kaum erreichbar und zu belangen. Dadurch ist eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung zulasten von Händlern und Herstellern in der EU entstanden. Die Behörden sind gefordert, den bestehenden Handlungsrahmen auch auszunutzen – mit allen Instrumenten, die sie heute schon in den Händen halten. Die Situation ist ernst. Hoffnung macht, dass ein wirksames Gegensteuern mit den bestehenden Schutzvorschriften möglich ist.
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| | | | CDU will Stromsteuer für alle absenken |  | Der HDE hat die Bundesregierung immer wieder und mit Nachdruck dazu aufgefordert, die Stromsteuer für Privatverbraucher sowie sämtliche Unternehmen auf das europäische Mindestmaß zu senken. Die Entlastung war bislang ein Privileg für bestimmte Wirtschaftszweige. Nun soll sie endlich ausgeweitet werden, so hat es Bundeskanzler Friedrich Merz am vergangenen Montag angekündigt. Versprochen war die Stromsteuersenkung für alle bereits im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD. Es wird darum
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| allerhöchste Zeit, dass die Koalition jetzt auch Wort hält und die Kosten herunterschraubt. Das wäre zum einen ein wichtiger Beitrag, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts zu stärken und den Konsum nachhaltig anzukurbeln. Zum anderen kann die Regierung damit ein wichtiges Zeichen gegen die aktuelle Vertrauenskrise setzen.
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| | | |  | | Infoblatt: Nachwuchsführungskräfte gewinnen und halten |  | Angesichts des zunehmenden Fach- und Führungskräftemangels stehen viele Handelsunternehmen vor der Herausforderung, vakante Führungspositionen mit geeigneten Nachwuchskräften zu besetzen. Ein neues, kostenloses Infoblatt des Mittelstand-Digital Zentrums Handel zeigt, welche Arbeitsbedingungen für Nachwuchsführungskräfte besonders wichtig sind und wie Unternehmen diese im Arbeitsalltag gezielt gestalten können. Wie lässt sich eine wertschätzende Führungskultur etablieren? Welche Faktoren fördern die Identifikation mit dem Unternehmen? Und wie können Betriebe die Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen erfassen und messen? Neben konkreten Umsetzungsmöglichkeiten veranschaulichen Praxisbeispiele, wie bereits kleine Veränderungen im Arbeitsalltag dazu beitragen können, Führungspositionen attraktiver zu gestalten und Nachwuchsführungskräfte langfristig zu binden.
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| | | | Stefan Genth |  | Herr Genth, Alexander Schweitzer ist am gestrigen Mittwoch vereidigt worden. Welche Forderungen stellt der Handel an den neuen Bundesarbeitsminister? Unsere klare Erwartungshaltung ist, dass die Abgabenlast für Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht weiter ansteigt. Die Kosten für den Faktor Arbeit sind hierzulande längst viel zu hoch und müssen dringend stabilisiert und wieder zurückgeführt werden. Wichtig ist zudem, dass Beitragssteigerungen, wie etwa durch die von der Alterssicherungskommission empfohlene gesetzliche Kapitalrente, zumindest auf bestehende tarifliche oder betriebliche
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| Regelungen zur arbeitgeberfinanzierten Altersvorsorge anrechenbar sind. Nur so lässt sich eine Doppelbelastung engagierter Unternehmen verhindern. Der HDE und ich persönlich wünschen Alexander Schweitzer zum Amtsantritt viel Erfolg und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit bei den anstehenden Sozialreformen. An welchen Stellen besteht aus Sicht des Handels besonderer Klarstellungsbedarf? Minijobs sind für die Abdeckung von Stoß- und Randzeiten von herausragender operativer Bedeutung für den gesamten Dienstleistungssektor und zugleich bei Millionen Menschen äußerst beliebt. Eine Überführung in die volle Sozialversicherungspflicht oder eine weitere Verteuerung durch höhere Pauschalabgaben für Arbeitgeber würde Arbeitsplätze gefährden. Dazu darf es mit Blick auf die aktuell schwierige Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage keinesfalls kommen. Darüber hinaus spricht sich der Handel für den Erhalt des bewährten Blockmodells bei der Altersteilzeit aus, denn das bietet Unternehmen und Beschäftigten eine schlüssige und sozialverträgliche Lösung, insbesondere bei betrieblichen Restrukturierungen. Seit Längerem fordert der HDE auch eine Modernisierung des Arbeitszeitgesetzes… Die starre tägliche Höchstarbeitszeit wird den Anforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt und den Bedürfnissen flexibler Familienmodelle schlicht nicht mehr gerecht. Wir sprechen uns daher nachdrücklich für den Umstieg auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit im Rahmen der EU-Arbeitszeitrichtlinie aus. Dabei muss eine praxistaugliche Reform die bewährte Vertrauensarbeitszeit garantieren. Strikt abzulehnen ist aus Sicht des Handels hingegen eine hochbürokratische und zudem mittelstandsfeindliche Pflicht zur elektronischen Zeiterfassung.
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| | Mit der Staatssekretärin Sabine Poschmann (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen) sowie Jürgen Block von der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. sprachen HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth und der HDE-Bereichsleiter für Standort- und Verkehrspolitik Michael Reink über die Lage in den Innenstädten und die Rolle des Einzelhandels.
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| | | Mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz diskutierten HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth sowie der HDE-Geschäftsführer für Arbeit & Soziales, Steven Haarke, unter anderem über die notwendigen Sozialreformen, den Erhalt der für den Einzelhandel wichtigen Minijobs und die schwierige wirtschaftliche Lage im Einzelhandel.
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|  | | 23.10.2026 |  |
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| KI-Recht kompakt Mit dem Einsatz von KI gehen rechtliche Fragestellungen und Risiken einher, die Händler kennen und bewerten sollten. In einem kostenlosen, einstündigen Online-Seminar des Mittelstand-Digital Zentrum Handel beantwortet ein Fachanwalt für IT-Recht Fragen zur Umsetzung konkreter KI-Projekte, zur Datenverarbeitung, zur Klassifizierung nach Risikogruppen oder zu rechtlichen Unsicherheiten im Alltag.
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| |  | | 18./19.11.2026 |  |
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| Spitzenpolitik trifft Einzelhandel Beim Handelskongress Deutschland in Berlin sprechen Bundeskanzler Friedrich Merz, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, Digitalminister Karsten Wildberger und Franziska Brantner, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. Das Fachprogramm steht unter dem Motto #BalancingRetail und beleuchtet den Handel als Gestalter einer neuen Balance zwischen KI, Ökonomie und Menschlichkeit. Jetzt Tickets sichern!
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 | | AUS DEM HDE-PARTNERNETZWERK |
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| |  | | Mehr Service, mehr Frequenz: Partner-Lösungen für den Handel |  |
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| | Mit DHL können Handelsunternehmen freie Flächen aufwerten, zusätzliche Erlöse erzielen und neue Kundinnen und Kunden gewinnen. Je nach Standort stehen Paketshop, Partner-Filiale oder Packstation zur Wahl. DHL Paketshop: Mehr erreichen auf kleiner Fläche Schon ab ca. 3 m² freier Fläche lässt sich ein DHL Paketshop ohne Umbau in Ihr Geschäft integrieren. Sie profitieren von Vergütungen für bearbeitete Sendungen, mehr Kundenfrequenz und höherer Sichtbarkeit. Zugleich kann Ihr eigener Onlineshop an DHL angebunden werden – für effiziente Versandprozesse vom Bestelleingang bis zur Zustellung. Partner-Filiale: Umfassender Service Die Partner-Filiale verbindet Annahme und Ausgabe von Sendungen mit Verkaufs- und weiteren Dienstleistungen. Deutsche Post und DHL stellen unter anderem Technik, IT und Möbel bereit und unterstützen mit Schulungen sowie persönlicher Betreuung. Benötigt werden eigenes Personal und ausreichend Platz. Packstation: 24/7-Service am Standort Für gut erreichbare Außenflächen bietet sich eine Packstation an. DHL übernimmt Erschließung, Aufbau, Betrieb und Wartung. Ohne eigene Investitionskosten entstehen planbare Mieteinnahmen und ein zusätzlicher Besuchsanlass rund um die Uhr. Aktionshinweis: Wer bis zum 30. November 2026 einen DHL Paketshop eröffnet, kann bei mindestens einjähriger Vertragslaufzeit einen Startbonus von 250 € erhalten. Jetzt Potenzial prüfen: Sprechen Sie mit DHL über die passende Lösung für Ihre Verkaufs- oder Außenfläche.
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| |  | | www.einzelhandel.de
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| Impressum: MSH Medien Service Handel GmbH Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin Telefon +49 30 72625065 E-Mail: retailweekly@hde.de Vertreten durch: Geschäftsführer Stephan Tromp Handelsregistereintrag: Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 122081 B » Datenschutzerklärung
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| | Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: Stefan Hertel Handelsverband Deutschland - HDE e.v. Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin E-Mail: retailweekly@hde.de
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